
Auf dem Weg zur Serienreife
Die Entwicklung unserer Espressomaschine ist ein Prozess, der viel Zeit, Präzision und Leidenschaft erfordert. Wir möchten diesen Weg offen mit euch teilen – von den ersten Skizzen bis zur Serienreife.
Hier zeigen wir, woran wir aktuell arbeiten, welche Fortschritte wir machen und welche Schritte als Nächstes bevorstehen.
Für uns ist Minerva mehr als ein Produkt – sie entsteht Stück für Stück aus Überzeugung, technischem Anspruch und echter Handarbeit.
Jedes Detail, jede Entscheidung und jedes Bauteil folgt dem Ziel, eine Espressomaschine zu schaffen, die langlebig, wartungsfreundlich und kompromisslos durchdacht ist.
Willkommen auf unserer Werkbank – hier seht ihr, was gerade passiert.

– Zertifizierung –
…coming 2027…
Nach abgeschlossener Steuerungs- und Softwareoptimierung werden wir unsere Maschine und Dokumentation CE‑zertifizieren. Hierzu gehören hauptsächlich Tests für:
- EMV-Verträglichkeit, elektrische Sicherheit
- Migrationstest / Lebensmittelsicherheit
- Dokumentationsprüfung / Abnahmen
Die nächsten Prototypen
...coming soon…
Die nächsten Prototypen markieren den Übergang von der bisherigen Entwicklungsarbeit in eine konkrete Validierungs- und Vorserienphase. Viele der konstruktiven und technischen Entscheidungen sind bereits getroffen – nun geht es darum, die über Jahre erarbeiteten Verbesserungen in weiteren Maschinen konsequent umzusetzen und unter realen Bedingungen zu prüfen.
Unser Ziel ist es, gegen Ende 2026 die benötigten Einzelteile für die nächsten Prototypen zu bestellen und den Aufbau weiterer Maschinen vorzubereiten. Diese Prototypen sollen die aktuelle Entwicklungsrichtung bestätigen, letzte Details verfeinern und die Minerva Dualboiler-Siebträgermaschine weiter in Richtung Serienreife führen.
Mit jeder verkauften Support-Edition und jedem Produktkauf unterstützt du diesen nächsten Schritt direkt.


– PCB & Software / Weiterentwicklung –
...work in progress…
Die Entwicklung der Steuerplatine und Software ist ein zentraler nächster Schritt auf dem Weg zur Serienreife der Minerva Dualboiler-Siebträgermaschine.
Im Mai 2026 haben wir uns intensiv mit verschiedenen Embedded-Hardware- und Elektronikentwicklungsfirmen ausgetauscht und entsprechende Angebote eingeholt. Ein vielversprechendes Angebot haben wir im Rahmen eines Förderantrags bei Bayern Innovativ eingereicht.
Nach positiver Rückmeldung werden wir die Entwicklung der neuen Steuerplatine offiziell beauftragen und parallel die Software weiter ausbauen.
Firmengründung
Mit der Gründung der Minerva Espresso GmbH im Februar 2026 wird unsere Vision nun Realität. So wird schon bald unsere Minerva-Dualboiler-Siebträgermaschine das Licht der Welt erblicken. Wir nutzen diese Zeit, um unsere Strukturen zu festigen und den letzten Feinschliff an unseren Produkten vorzunehmen.
Namensherkunft:
Nachdem der ursprüngliche Name aufgrund von möglichen Markenrechtsverletzungen aufgegeben werden musste, zerbrach ich mir wochenlang den Kopf über einen passenden Firmennamen. Etwas Neues, Ausdrucksstarkes, was die Vision widerspiegelt, musste her.
Die Idee zum Namen Minerva entstand bei einem gemeinsamen Abendessen mit Freunden.
Minerva ist die römische Entsprechung der griechischen Göttin Athene und steht für Weisheit, Handwerk und strategisches Denken.
Eigenschaften, die exakt das verkörpern, was uns antreibt: technisches Verständnis, präzises Handwerk und die Leidenschaft, Dinge mit Sinn und Verstand zu erschaffen.
So wurde aus einem Namen eine Haltung – und aus einer Idee eine Marke.


Vorbereitung zur Firmengründung
Firmenname und -logo, Markenschutzrechte, Risikobeurteilungen, TÜV-Abnahmen, Bedienungsanleitung, Webseitenerstellung und Zubehörentwicklung.
Auch die unangenehmen Arbeiten übernehmen wir, wenn möglich, selbst. So ist es für uns unerlässlich, sich als Hersteller selbst mit diesen Themen in einer großen Tiefe auseinanderzusetzen. So ist die anstehende Prüfung durch offizielle Stellen wie zum Beispiel „TÜV“ oder ein „Ingenieurbüro für Maschinensicherheit und CE-Kennzeichnung“ kein Überraschungspaket und dient letztlich nur zur Bestätigung unserer Qualität. So konnten wir im Jahr 2025 die ganzen „unschönen“ Dinge vorbereiten und teilweise erledigen.
Optimierung
Im Jahr 2024 ging es hauptsächlich um die Optimierung und das Vorbereiten einer eventuellen Firmengründung. So wurde ein Businessplan erstellt und die Machbarkeit ausgelotet.
Währenddessen gab es auch laufend Ideen zur Verbesserung unserer Dualboiler-Siebträgermaschine. So hat die aktuelle Version nur noch äußere Ähnlichkeiten mit der ersten Version. Das Innenleben wurde komplett überarbeitet, um das Optimum herauszuholen.
Das Ziel war es nie, schnell eine weitere Espressomaschine auf den Markt zu werfen, sondern immer schon, das Maximum herauszuholen.


Weiterentwicklung & Inbetriebnahme
Nachdem die Maschine im Februar 2023 wieder vollständig zusammengebaut und verkabelt worden war, konnte es mit der Entwicklung weitergehen.
In dieser Phase wurden viele Erkenntnisse gewonnen und in die Entwicklung des CAD-Modells des zweiten Prototyps investiert. Ziel war es, Herstellungskosten zu reduzieren, die Wartungsfreundlichkeit zu erhöhen und das Maschinengewicht zu senken.
Im Juli 2023 erfolgte dann endlich die Inbetriebnahme und der Übergang in den täglichen Einsatz der Espressomaschine.
Beschichtung & Farbgebung
Um die Wartezeit auf die zweite Steuerplatine sinnvoll zu nutzen, wurde Ende 2022 die Maschine zerlegt und die Einzelteile wurden verchromt bzw. beschichtet.
Nach diversen Tests wurde die Farbe auf RAL 9005 (tiefschwarz-matt) festgelegt und die Brühgruppe erhielt eine extradicke und widerstandsfähige Chromschicht.


Platinenentwicklung
Nachdem ich die Grundsätze der Platinenentwicklung erlernt hatte, wurde die erste Platine im Januar 2022 geliefert. Nach erneuter Verkabelung konnte es nun mit der Softwareentwicklung weitergehen.
Die Idee nimmt Form an
Nachdem im Januar 2021 die Maschine zum ersten Mal zusammengesetzt wurde, konnten alle Schweißbaugruppen beauftragt werden.
Als im Juni 2021 die Maschine wieder vollständig montiert und verkabelt wurde, stellte ich schnell fest, dass für die weitere Programmierung des Mikrocontrollers der aktuelle Versuchsaufbau nicht ausreichend ist.


Erste Materialbestellung
Wenig Ahnung, wenig Zeit und kein Geld. Perfekte Voraussetzungen für ein ehrgeiziges Projekt. So konnte ich Mitte 2020 das erste vollständige CAD-Modell fertigstellen.
Auf dieser Grundlage konnte ich „Normteile“ wie Heizelemente, Verschraubungen oder auch Ventile bestellen.
Anschließend habe ich jedes einzelne Bauteil mit dem Messschieber vermessen und die entsprechenden CAD-Modelle korrigiert.
Nachdem alle Anpassungen durchgeführt waren, machte ich mich auf die Suche nach Zulieferern für die benötigten Dreh- und Frästeile sowie die verschiedenen Edelstahlbleche.
Ursprünge & Designentwürfe
Im Januar 2019 begann ich mit der Umsetzung meiner Idee. Doch wie sollte man mit einem so großen Unterfangen beginnen? Zufälligerweise wurde mir in diesem Zeitraum eine defekte Zweikreisermaschine angeboten, welche ich ohne zu zögern erwarb. Kurzerhand wurde die Maschine zerlegt, die Kernkomponenten auf einem Brett montiert und ein befreundeter Softwareentwickler eingespannt.
Ein paar Monate später haben wir es geschafft, alle Komponenten erfolgreich anzusprechen, und die erste Machbarkeitsstudie wurde erfolgreich abgeschlossen.
Der ursprüngliche Ansatz war es, Elemente aus der Natur heranzuziehen und diese mit Details von amerikanischen Muscle-Cars zu vereinen. So sollte das erste Design an einen Adler mit angelegten Flügeln erinnern, während die Tassenablage an eine Motorhaube erinnern sollte.

